Die Ängste vor einer Störung durch KI und schwache US-Wohnungsdaten sorgen für eine vorsichtige Stimmung an den Märkten am Montag.

Beschreibung

Die globalen Märkte werden am Montag voraussichtlich von drei Hauptfaktoren beeinflusst: erneute Ängste vor Störungen durch KI im Technologiesektor, anhaltende Anzeichen von Schwäche im US-Wohnungsmarkt und ein Hintergrund von erhöhter Volatilität und geopolitischer Unsicherheit. 1) Ängste vor KI-Störungen belasten globale Technologie- und Wachstumsaktien (Auswirkungen: 4, Quellen: [1][2][3]) Ein starker Verkaufsdruck bei großen Technologie- und Softwareunternehmen am Freitag wird den Ton für den Handel am Montag angeben. Die Anleger reagierten auf die Einführung eines fortschrittlichen KI-Tools von Anthropic, das als potenzieller Ersatz für eine Reihe bestehender Softwareprodukte angesehen wird, was die Bedenken verstärkt, dass viele aktuelle Geschäftsmodelle gestört werden könnten. Diese "KI-Störungs"-Erzählung ließ den Nasdaq Composite um etwa 2,0% fallen, wobei Software- und andere wachstumsorientierte Technologiewerte besonders unter Druck standen. Da große US-Technologieunternehmen ein wichtiger Treiber globaler Aktienindizes und -stimmungen sind, wird jede anhaltende Schwäche oder Stabilisierung in diesem Sektor am Montag voraussichtlich einen erheblichen Einfluss auf die globale Risikobereitschaft haben, insbesondere für Wachstums- und Momentum-Aktien weltweit. 2) Schwache US-Wohnungsdaten verstärken Bedenken über wirtschaftliche Verlangsamung (Auswirkungen: 3, Quellen: [1]) Aktuelle US-Wohnungsdaten zeigten, dass die Verkäufe bestehender Häuser im Januar um 8,4% auf 3,91 Millionen gefallen sind, was weit unter den Erwartungen liegt und den niedrigsten Stand seit Ende 2024 darstellt. Der Wohnungsmarkt ist ein wichtiger Teil der realen Wirtschaft, und anhaltende Schwäche weckt Bedenken hinsichtlich des Verbrauchervertrauens, der Bautätigkeit und des breiteren Wachstums. Für globale Investoren füttern schwächere US-Wohnungsdaten die Sorgen, dass sich die US-Wirtschaft möglicherweise stärker verlangsamt als erwartet, was zyklische Sektoren und globale Exporteure unter Druck setzen kann, während es auch die Erwartungen an die geldpolitischen Pfade der Zentralbanken beeinflusst. 3) Erhöhte Volatilität und geopolitische Spannungen halten die Risikostimmung fragil (Auswirkungen: 3, Quellen: [1][2]) Maßnahmen zur Marktrisiko, wie der VIX und der Cboe SKEW-Index, bleiben erhöht, was signalisiert, dass Anleger für den Schutz vor Abwärtsrisiken mehr bezahlen und defensive Positionen beibehalten. Gleichzeitig tragen mehrere geopolitische Brennpunkte – einschließlich Verhandlungen über Grönland, politische Veränderungen in Venezuela und anhaltende Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sowie in der Beziehung zwischen den USA und dem Iran – zur Unsicherheit bei. Während keines dieser Themen derzeit allein die Marktrichtung bestimmt, tragen sie zusammen zu einem vorsichtigen Ton bei. Am Montag bedeutet dieser Hintergrund von höherer Volatilität und geopolitischen Risiken, dass die Märkte möglicherweise empfindlicher auf neue Schlagzeilen oder Folgewirkungen der Bewegungen vom Freitag reagieren. Insgesamt wird die Richtung der globalen Märkte am Montag wahrscheinlich davon abhängen, ob sich der technologiegetriebene Verkaufsdruck stabilisiert oder vertieft, wie die Anleger die schwachen US-Wohnungsdaten in Bezug auf Wachstum und Zinserwartungen interpretieren und ob die erhöhte Volatilität und geopolitischen Risiken die Händler in einer risikoscheuen Haltung halten.

Wichtige Treiber

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