Starkes Wachstum in den USA mit nachlassender Inflation hebt die Stimmung, während der Rohstoffrückgang Kanada trifft.
Beschreibung
Die globalen Märkte werden heute hauptsächlich durch die anhaltende Reaktion auf starke US-Wirtschaftsdaten und die Schwäche bei wichtigen Rohstoffen, die den kanadischen Aktienmarkt unter Druck setzen, angetrieben.
In den Vereinigten Staaten reagieren die Investoren positiv auf eine Kombination aus robustem Jobwachstum und nachlassender Inflation. Im Januar stiegen die Löhne um 130.000 Stellen, weit über den Erwartungen von 70.000 und mehr als doppelt so viel wie die Gewinne im Dezember, während die Arbeitslosenquote auf 4,3% sank. Gleichzeitig scheinen die Inflationsdrucke nachzulassen: Die Kernverbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,5%, der niedrigste Wert seit Anfang 2021, und die Gesamtinflation verlangsamte sich von 2,7% im Dezember auf 2,4%. Diese Mischung aus solidem Wirtschaftswachstum und abkühlender Inflation unterstützt die Unternehmensgewinne und verringert die Ängste vor erneuten aggressiven Zinserhöhungen, was dazu beiträgt, die großen US-Indizes zu heben, wobei der Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq alle höher gehandelt werden.
Im Gegensatz dazu steht der kanadische Aktienmarkt unter Druck, da fallende Rohstoffpreise auf ressourcenintensive Sektoren lasten. Der S&P/TSX Composite Index ist stark gefallen, belastet durch Rückgänge bei Basismetallen und Energiewerten, zusammen mit schwächeren Rohölpreisen und einem starken Rückgang des Goldpreises. Dies hebt eine Divergenz zwischen den US- und kanadischen Märkten hervor: Während das globale Risikosentiment durch das günstige US-Makro-Umfeld unterstützt wird, sehen sich die rohstoffgebundenen Märkte Gegenwinden durch schwächere Nachfrage oder sich ändernde Erwartungen an das globale Wachstum und die Inflation gegenüber.
Insgesamt wird der heutige Handel von Optimismus über die US-Wirtschaft und den Inflationsverlauf geprägt, gemildert durch Bedenken auf den Rohstoffmärkten, die insbesondere Kanada und andere ressourcenorientierte Regionen betreffen.