Inflationssorgen, wichtige US-Daten und steigende Ölpreise bestimmen den Ton für die Märkte am Montag.

Beschreibung

Die globalen Märkte werden am Montag voraussichtlich von einer Kombination aus neuen US-Wirtschaftsdaten, sich ändernden Erwartungen hinsichtlich Inflation und Zinssätzen sowie anhaltender Stärke im Energiesektor, die mit höheren Ölpreisen und geopolitischen Spannungen verbunden ist, beeinflusst. Zunächst werden sich die Investoren auf wichtige US-makroökonomische Veröffentlichungen konzentrieren, darunter die Verkäufe neuer Häuser im Januar und das Verbrauchervertrauen im Februar. Diese Berichte helfen, die Gesundheit der Verbraucher- und Immobilienmärkte zu beurteilen, die zentral für das gesamte Wirtschaftswachstum sind. Starke Verbrauchervertrauen und robuste Wohnungsdaten würden die Ansicht unterstützen, dass die Haushaltsausgaben weiterhin die Wirtschaft stützen können, was tendenziell positiv für globale Risikoanlagen ist. Allerdings könnten Anzeichen einer schwächeren Stimmung oder einer Verlangsamung der Wohnungsaktivität Bedenken hinsichtlich einer möglichen Wachstumsverlangsamung neu entfachen. Diese Daten werden auch im Zusammenhang mit den großen Gewinnen von großen, weltweit verfolgten Unternehmen wie Home Depot, Alibaba, American Tower und Keurig Dr Pepper interpretiert, die als Echtzeitüberprüfungen der Verbrauchernachfrage und der Trends bei Unternehmensinvestitionen weltweit dienen. Zusammen werden diese Veröffentlichungen die Erwartungen dafür prägen, wie robust die US-Wirtschaft bleibt, während die Märkte in die Frühjahrs-Ausgabensaison eintreten. Gleichzeitig bleiben die erhöhten Inflationserwartungen ein zentrales Thema. Die kürzliche positive Überraschung bei der Kern-PCE-Inflation, die bei 3 % im Jahresvergleich liegt, im Vergleich zum Ziel der Federal Reserve von 2 %, hat die Erzählung verstärkt, dass die Zinssätze länger hoch bleiben könnten. Dieses Umfeld übt Druck auf wachstums- und zinssensitive Sektoren wie Technologie aus und kann die gesamten Aktienbewertungen weltweit belasten, da die Investoren die Diskontierungsraten und zukünftigen Gewinnannahmen neu bewerten. Die Märkte werden daher die Daten und Unternehmenskommentare am Montag durch die Linse interpretieren, ob die Inflation wahrscheinlich hartnäckig bleibt und was das für den Zeitpunkt und das Ausmaß zukünftiger Zinssenkungen der Zentralbank bedeutet. Schließlich wird der Energiesektor voraussichtlich ein wichtiger Treiber der Marktstimmung bleiben. Die Rohölpreise sind auf Sechs-Monats-Hochs gestiegen, unterstützt durch steigende geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Höhere Ölpreise steigern die Gewinne der Energieunternehmen und haben in diesem Jahr zu einer bemerkenswerten Rotation in wertorientierte, rohstoffgebundene Sektoren beigetragen. Allerdings erhöhen anhaltende Stärke bei Rohöl auch die Kosten für Transport, Fertigung und Konsumgüter, was potenziell den Inflationsdruck erhöht und die Margen in kraftstoffsensiblen Branchen wie Fluggesellschaften belastet. Am Montag werden die Investoren die Vorteile stärkerer Energiegewinne gegen die Risiken höherer Kosten und erneuter inflationärer Druck für die breitere globale Wirtschaft abwägen. Insgesamt wird der Handel am Montag voraussichtlich davon abhängen, wie die neuen Wirtschaftsdaten und Unternehmensupdates mit bereits erhöhten Inflation- und Zinserwartungen interagieren, alles vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und geopolitischer Unsicherheit.

Wichtige Treiber

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